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24.05.08 Wenn ich hier schon Erfahrungsberichte veröffentliche, dann sollte mein eigener wohl den Anfang machen.
Wie bin ich überhaupt dazu gekommen „diesen meinen Weg“ zu gehen?
Wer den Teil meiner Homepage „über mich“ gelesen hat, kennt den Anfang.
Aber wie ging es weiter?
Ich habe gelesen, gelesen, gelesen und meditiert so gut es für mich ging, ich bin
selbst heute noch der Ansicht, dass ich da nicht besonders gut bin. Aber ich habe
dort meine Antworten gefunden, in mir drin. Ich habe mich selbst erforscht, ich habe
mich selbst erfühlt. Wer bin ich, warum reagiere ich in bestimmten Situationen auf
die und die Weise? Warum bin ich über die oder die Situation noch so tief verletzt?
Ich habe den Sinn des Lebens hinterfragt und nach Antworten gesucht. Ich habe den
Blick über den Tellerrand gewagt. Oh…, und ich habe Erfahrungen gesammelt im Umgang
mit anderen Menschen, denn es ist eine häufige Reaktion von uns selbst, dass wir
dann meinen, da wir ja jetzt das Leben, unser Leben besser verstehen, ;-
Aber es ist auch wichtig sich dann selbst wieder zu verzeihen, denn wie sollen wir unseren Weg durchs Leben weitergehen, wenn wir uns selbst dann für alle Zeit böse sind. Fehler sind dazu da gemacht zu werden. Wenn wir dann was daraus lernen, wenn wir etwas erkennen, dann können wir dankbar für unsere Fehler sein, denn ohne sie wären wir nicht da wo wir sind.
Wenn wir uns erst einmal ernsthaft dazu entschlossen haben, den Weg zu uns selbst zu finden, dann begegnen uns täglich Hilfen. In Form von Büchern, die uns wie zufällig in die Hände fallen, in Form von Filmen die wir im Fernsehen sehen, die uns dann zum Nachdenken anregen, in Form von beiläufigen Bemerkungen von Menschen, die uns wiederum zum Nachdenken oder gar Nachfühlen anregen. Als ich mich entschlossen hatte zu erfahren wer ich bin und wer oder was Gott ist, da gab es kein Zurück mehr. Tag für Tag kreisten und kreisen meine Gedanken nur noch darum, es entwickelt sich eine tiefe Demut dem Leben gegenüber, es entwickelt sich eine tiefe Dankbarkeit für alles Gute was mir tagtäglich im Leben wiederfährt. Und dann eines Tages, im Sommer 2007, ich habe schon unzählige Bücher gelesen die über das Thema „Die Kraft der Gedanken“ „Die Kraft des Glaubens“ „Das Gesetz der Anziehung“ handeln, hat es Klick gemacht. Ich habe plötzlich verstanden was unser Leben ausmacht. Ich habe „verstanden“ und zu gleicher Zeit auch verstanden, dass ich eigentlich nichts weiß. Das Leben, jedes Leben ist ein solches Wunder und es macht mich traurig zu sehen, wie Menschen leiden. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen dazu zu verhelfen auch diesen tiefen Frieden in ihren Herzen zu finden, dieses stille Glücklichsein erfahren zu dürfen, in den Kleinigkeiten des Lebens. Das alles ist erlernbar, es steht nicht irgendwo in einem Buch, „Schicksal“ genannt, festgeschrieben, “Wir können nichts ändern!“. Wir Menschen haben Macht, so viel Macht, wir wissen es nur nicht.
Ich hoffe mit diesem, meinem Erfahrungsbericht, Ihnen, die ihn lesen, Mut zu machen, etwas zu verändern, wenn Sie das Gefühl haben nicht glücklich und zufrieden zu sein. Denn ob Sie es glauben oder nicht, es ist unser Geburtsrecht „Glücklich und zufrieden“ zu sein.
Es grüßt Sie von Herzen.
Christine Steingaß
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